JETZT FAHRLEHRER WERDEN

Du willst Fahrlehrer werden? Dann bist du bei drivEddy genau richtig. Unsere Partner sind staatlich anerkannte Fahrlehrer-Ausbildungsstätten und begleiten dich in Theorie und Praxis, auf deinem Weg zum Fahrlehrer in allen Klassen.

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Fahrlehrerausbildung und Voraussetzung

Wir zeigen dir auf einen Blick, wie du Fahrlehrer werden kannst und vermitteln dich an die Ausbildungsstätte, die zu dir passt. drivEddy arbeitet ausschließlich mit geprüften und anerkannten Ausbilungsstätten zusammen.

Folgende Inhalte wurden uns von einem unserer Berliner Partner zur Verfügung gestellt.

Ablauf & Dauer der Fahrlehrerausbildung

Die Fahrlehrerausbildung Kl. BE (Grundlehrgang) findet unter den gesetzlichen Rahmenbedingungen des Fahrlehrergesetzes statt und dauert 12 Monate (1 Jahr). Sie ist in drei Abschnitte unterteilt:

Phase 1: Einführung & Orientierung (1 Monat)
Der Einführungsmonat dient dazu den Aufbau der Fahrlehrerausbildung und den organisatorischen Ablauf einer Fahrschule kennenzulernen. Die erste und letzte Woche finden in der Fahrlehrer-Ausbildungsstätte statt. Die zweite und dritte Woche des Einführungsmonats werden in einer Ausbildungsfahrschule absolviert und gewähren erste Einblicke in die theoretische und praktische Fahrschulausbildung.

Phase 2: Theoretische Ausbildung und Hospitation (7 Monate)
Diese Phase beinhaltet die schulische Ausbildung in unserer Fahrlehrer-Ausbildungsstätte. Bereits in diesem Ausbildungsabschnitt findet der erste Prüfungsteil, die fahrpraktische Prüfung Klasse BE, statt. Im 5. Monat wird die Ausbildung in der Fahrlehrer-Ausbildungsstätte, für eine (einwöchige) Hospitationsphase in der Ausbildungsfahrschule unterbrochen. Damit soll das bis dahin erworbene theoretische Wissen mit den Ausbildungsabläufen in der Praxis abgeglichen werden.

Phase 3: Lehrpraktikum und Reflexion (4 Monate)
Im letzten Ausbildungsabschnitt findet das 4-monatige Praktikum in der Ausbildungsfahrschule statt. Dieses Praktikum wird im zweiten Monat durch einen zweitägigen Lehrgang (Reflexionstage) in der Fahrlehrer-Ausbildungsstätte unterbrochen. Das Lehrpraktikum endet unmittelbar vor Abschluss der Ausbildung mit einem Reflexionsseminar von einer Woche in der Fahrlehrer-Ausbildungsstätte.

Kompetenzbereiche der Fahrlehrerausbildung

Im Rahmen der Fahrlehrerausbildung werden verschiedene Themenfelder behandelt. Diese sind durch die Fahrlehrerausbildungsordnung vorgegeben und werden als „Kompentenzbereiche“ bezeichnet. Während der Ausbildung zum Fahrlehrer erarbeiten Sie mit den Dozenten der Fahrlehrer-Ausbildungsstätte Comes, genau die Themen, die relevant sind, um die Fahrlehrerprüfungen zu bestehen.

Verkehrsverhalten:
Fahrlehreranwärter erwerben Wissen über das Verkehrsverhalten unter besonderer Berücksichtigung der Gefahrenlehre. Sie lernen ihr eigenes Fahrverhalten und das Fahrverhalten der Fahrschüler zu beobachten; sie lernen, das richtige Fahrverhalten den Fahrschülern zu vermitteln. Sie lernen die psychologischen und sozialen Aspekte des Verkehrsverhaltens sowie die Grundzüge der Verkehrspsychologie kennen.

Die Inhalte dieses Kompetenzbereichs sind:

  • Fahreignung, Fahrtüchtigkeit und Fahrverhalten
  • Heterogenität im Straßenverkehr
  • Verkehrswahrnehmung und Gefahrenvermeidung
  • Partnerschaftliches Verhalten
  • Fahraufgaben
  • Fahrkompetenzdefizite und Unfälle

Recht:
Fahrlehreranwärter erwerben Kenntnisse des Rechtssystems, seiner Gliederung, Struktur und Funktion. Sie lernen die Wechselbeziehungen zwischen Grundrechten und Ansprüchen des einzelnen und den Gemeinschaftsinteressen kennen sowie den Zusammenhang zwischen persönlichen Interessen und Verantwortung gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern und der Umwelt. Fahrlehreranwärter reflektieren ihr Rechtsverständnis und orientieren sich über die Einstellungen der Fahrschüler der unterschiedlichen Altersklassen. Fallbeispiele, induktive und deduktive Methoden kommen dabei zur Anwendung. Die Inhalte im Kompetenzbereich „Recht“ sind:

  • Rechtssystematik
  • Fahrerlaubnis und Zulassungsrecht
  • Strafrecht
  • Ordnungswidrigkeitenrecht
  • Fahrerlaubnisentzug, Fahrverbot
  • Haftungs- und Versicherungsrecht
  • Delikts- und Gefährdungshaftung
  • Steuer- und Wettbewerbsrecht
  • Arbeits- und Sozialrecht

Technik:
Fahrlehreranwärter lernen Aufbau und Funktionsweise des Kraftfahrzeugs und seiner Teile kennen (Nutzung, Bedienung, Kontrolle, Pflege, Wartung). Bei der Auswahl und Gewichtung der Ausbildungsinhalte kommen der Sicherheit und dem Umweltschutz besondere Bedeutung zu; naturwissenschaftliche Erklärungen, z.B. zur Umwelttechnik und zur Fahrphysik sind notwendig. Fahrlehreranwärter reflektieren ihr Technikverständnis und lernen die Zusammenhänge zwischen Fahrzeugtechnik, Verkehrssicherheit und Umweltschutz zu vermitteln. Die Inhalte dieses Ausbildungsfachs sind:

  • Technische Grundlagen
  • Fahrphysik
  • Technische Aspekte umweltschonenden Fahrens
  • Fahrerassistenzsysteme und automatisiertes Fahren

Pädagogisch-psychologisches und verkehrspädagogisches Professionswisse
Beim Pädagogisch-psychologisches und verkehrspädagogisches Professionswissen geht es vor allem um die Lehre vom Lehren. In diesem Kompetenzbereich erfahren Sie alles darüber, wie Sie den Fahrschülern Lehrinhalte vermitteln. Die Inhalte sind:

  • Lernformen und Lernprozesse bei der Fahranfängervorbereitung
  • Unterrichtsplanung für den theoretischen und praktischen Unterricht
  • Lernstands- und Lernverlaufsbeurteilung
  • Unterrichtsmethoden und Medieneinsatz
  • Curricularer Leitfaden

Fahren
Neben all den theoretischen Lehrinhalten, absolvieren Sie selbstverständlich auch ein fahrpraktisches Perfektionstraining. Ziel des Trainings, welches auf die 1. Fahrlehrerprüfung vorbereitet, ist, dass Sie:

  • Vorschriftsmäßig, sicher, gewandt, vorausschauend, situationsgerecht und umweltschonend mit einem Fahrzeug der Klasse B und/oder einem Zug der Klasse BE fahren
  • Die Grundfahrübungen der Klassen B und BE sicher beherrschen
  • Vorschriftsmäßig, sicher und gewandt einen Zug der Klasse BE verbinden und trennen.
Die Fahrlehrerprüfungen

Im Rahmen Ihrer Fahrlehrerausbildung Kl. BE müssen Sie 5 Prüfungen absolvieren. Die erste Prüfung findet dabei bereits während Ihrer theoretischen Ausbildung in der Fahrlehrerfachschule statt. Sollten Sie einen Prüfungsteil einmal nicht bestehen, so haben Sie die Möglichkeit diesen jeweils zweimal zu wiederholen. Selbstverständlich werden Sie von uns während Ihrer Ausbildung auf die bevorstehenden Prüfungen optimal vorbereitet.

Die schriftliche Fachkundeprüfung
Sie müssen eine Klausur in Aufsatzform schreiben, bei der Sie vier Aufgaben handschriftlich bearbeiten müssen. Für das Lösen der Aufgaben stehen Ihnen 5 Stunden zur Verfügung.

Die mündliche Fachkundeprüfung
Vor einem Prüfungsausschuss müssen Sie verschiedene Fragen zu allen möglichen Wissensgebiete aus dem Fahrlehrerbereich beantworten.

Die theoretische Lehrprobe
In Ihrer Ausbildungsfahrschule müssen Sie einen Theorie-Unterricht halten. Neben Ihren Schülern sitzen noch die Prüfer mit im Raum.

Die praktische Lehrprobe
Als angehender Fahrlehrer müssen Sie einem Schüler, diesen können Sie sich selbst aussuchen, eine Fahrstunde geben, während die Mitglieder der Prüfungskommission mitfahren und Ihnen „über die Schulter“ schauen. Um sich mit einer Fahrschule selbstständig zu machen, braucht man noch weitere Voraussetzungen (u. a. ein betriebswirtschaftliches Seminar und eine mindestens zweijährige Zeit als hauptberuflicher Fahrlehrer im Angestelltenverhältnis).

Optimale Prüfungsvorbereitung
Dank jahrzehntelanger Erfahrung in der Fahrlehrerausbildung bereiten wir Sie optimal auf die Prüfungen und Ihre neue Tätigkeit vor. Die Erfolgsquoten unserer Kurs-Teilnehmer sind überdurchschnittlich hoch. Fahrlehrer wird man am Besten bei uns – Wir wissen, wie es geht.

Anforderungsprofil

Folgende Vorraussetzungen musst du mitbringen, um Fahrlehrer/in zu werden!

Mindestalter 21 Jahre

Körperliche und charakterliche Eignung

Abgeschlossene Berufsausbildung oder gleichwertige Vorbildung (Abitur)

3 Jahre Besitz des Pkw-Führerscheins

Führerschein Klasse BE (dieser kann aber noch erworben werden)

Fachliche Eignung (§ 8 FahrlG)

Du bringst alles mit? Dann freuen wir uns auf dich!

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